Karrieresprung durch Coaching?

Der Begriff "Coach" kommt eigentlich aus der Welt der Sportler. Für einen Sportler ist ein Coach ein persönlicher Trainer. Als ein solcher überblickt er die persönlichen Stärken und Schwächen und erarbeitet auf dieser Basis einen Trainingsplan. Ein auf Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasster Trainingsplan funktioniert nicht nur im Sport, sondern auch im sonstigen Leben – persönlich und professionell. Selbst wenn man von extern betrachtet schon manche Sprossen der Karriereleiter gemeistert hat, kann es Punkte im Leben eines jeden Beufstätigen geben, wo man herausfinden will, was man wirklich möchte, welche Anforderungen man sich in Zukunft setzen und wie man sich entfalten kann.

Die Methoden, die ein Coach gebraucht sind genauso facettenreich wie die Menschen, mit denen er zu tun hat. Gemeinsam ist wohl allen, dass versucht wird, Gefühle, Impressionen, Empfindungen symbolisch vorstellbar zu machen. Aus diesem Grunde werden Sie beim Coaching trainiert, Ihre Probleme zu erkennen und für sie eine individuelle Lösung zu finden und auszuarbeiten. In diesem Prozess kann das Coaching resolut und somit wirkungsvoll helfen. Der Austausch zwischen einem Training und einer Therapie kann übrigens sehr wohl fließend sein. Im besten Fall werden Sie als Folge eines Coachings gelernt haben, Ihre Probleme selber eindeutig festlegen und lösen zu können, sich klare Ziele setzen und wieder selbständig Ergebnisse erstellen zu können.

Falls berufliche Veränderungen bevorstehen oder Probleme im Arbeitsverhältnis Sie zu überwältigen drohen und Sie sich nur mit Mühe vorstellen können, allein mit einer solchen Situation fertig zu werden oder Sie sich entwickeln wollen aber noch unklar ist wie und in welche Richtung, dann kann Ihnen ein Training weiterhelfen. Anders als Kollegen oder Freunde ist ein Coach ein unparteiischer und ebenso zurückhaltender Ratgeber. Ein fertig geschnürtes Lösungspaket werden Sie von einem Trainer aber sicher nicht ausgehändigt bekommen. Ein Coach bringt Sie durch gezielt gestellte Fragen und kann Informationen hervorholen, die meist schon längst in Ihnen ruhen aber bislang noch nicht verbalisiert werden konnten.

Aus der oben beschriebenen Vorgehensweise entspringt als logische Konsequenz, dass es sehr bedeutsam ist, den für sich passenden Coach zu finden. Sie müssen Vertrauen haben und ein gutes Gefühl bei Ihrem Coach haben, denn das ist eine unvermeidliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Training. Ebenso müssen Sie natürlich auch auf andere Qualitätskriterien achten, die ein guter Trainer befolgen wird. Zu nennen sind:

- psychologische Kenntnisse

- fachliche Qualifikation und Zuständigkeit

- beraterische Zusatzausbildung

- Coaching-Erfahrung und möglichst auch Referenzen

- Durchsichtigkeit der Methoden und der Vorgehensweise (das erste Gespräch sollte kostenlos sein)


- Vielseitigkeit und berufliche Distanz

Natürlich müssen auch Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Neben Mitarbeit ist es der Wille zur Veränderung und die Bereitschaft, Emotionen zuzulassen. Ehrlichkeit und absolutes Vertrauen in den Coach sind wichtig. Den Zeitlichen Aufwand sollten Sie zudem frühzeitig einkalkulieren. Unter Umständen sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Ihr Unterfangen sprechen. Häufig ist der Arbeitgeber bereit, einige Stunden zu übernehmen. Jeder Chef wird verstehen, dass er bzw. das Unternehmen profitiert, wenn er seine Beschäftigten coachen lässt. Privat übernommene Kosten können weitgehend von der Steuer abgesetzt werden.

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